Straßenbauoffensive des Landes kommt in der Region an!
René Kopka (SPD): Rekordinvestitionen des Landes stärken auch die Verkehrsinfrastruktur in der Region
Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne hat das Bauprogramm 2026 des Landes Niedersachsen vorgestellt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 170 Millionen Euro erreicht das Programm einen historischen Höchststand und bedeutet einen Mittelaufwuchs von rund 40 Prozent gegenüber den Vorjahren. Damit startet Niedersachsen die größte Infrastrukturoffensive seiner Geschichte zur Sanierung von Straßen, Brücken und Radwegen.
„Gute Straßen und Brücken sind weit mehr als reine Verkehrswege. Sie sind eine zentrale Voraussetzung für wirtschaftliche Stärke, sichere Arbeitswege und gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und ländlichem Raum“, erklärt René Kopka, SPD-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Einbeck. „Mit dem Bauprogramm 2026 zeigt das Land, dass es die Herausforderungen beim Erhalt der Infrastruktur ernst nimmt und konsequent in die Zukunft unseres Flächenlandes investiert. Entscheidend ist dabei, dass diese Mittel vor Ort sichtbar werden.“
Das Budget für 2026 setzt sich aus rund 115 Millionen Euro aus dem Kernhaushalt, weiteren 45 Millionen Euro aus dem Sondervermögen sowie einer Ausgabereserve von 10 Millionen Euro zusammen. Schwerpunkte liegen auf der Erneuerung von Fahrbahnen, dem Ersatzneubau sanierungsbedürftiger Brücken, dem Ausbau von Radwegen sowie der Stärkung der Straßenmeistereien.
Ermöglicht wird das Programm durch zusätzliche Mittel aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz (SVIK) der Bundesregierung. Ziel ist es, diese Mittel innerhalb von sieben Jahren vollständig in konkrete Bauaufträge umzusetzen. „So stellen wir sicher, dass Investitionen nicht auf dem Papier stehen bleiben, sondern zügig bei den Menschen ankommen“, so Kopka, der dem Ausschuss für Haushalt und Finanzen des Landtages angehört.
Auch der Wahlkreis Einbeck profitiert von dem Bauprogramm: Aus dem regulären Haushalt ist eine Straßenbaumaßnahme zwischen Uslar und Eschershausen mit einem Volumen von rund 500.000 Euro vorgesehen. Zusätzlich fließen Mittel aus dem Sondervermögen in die Strecke zwischen Uslar und Relliehausen (1,06 Millionen Euro) sowie in den zweiten Bauabschnitt zwischen Markoldendorf und Juliusmühle (500.000 Euro).
„In den kommenden Jahren werden Baustellen auf unseren Straßen sichtbarer werden“, betont Kopka abschließend. „Das bringt kurzfristig Einschränkungen mit sich, ist aber zugleich ein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass Niedersachsen handelt und Schritt für Schritt die Infrastruktur modernisiert.“