Naturschutzprojekte vor Ort
Naturschutz vor Ort - René Kopka besichtigte Projekte in Drüber, Buensen und Sülbeck
Über Projekte, die „Naturschutz zum Anfassen“ ermöglichen, hat sich der SPD-Landtagsabgeordnete René Kopka nun in Drüber, Buensen und Sülbeck informiert. Auf Einladung von Gert Habermann besichtigte Kopka gemeinsam mit dem Stadtrats- und Ortsratsmitglied Andreas Fillips die in den vergangenen Monaten angelegten Maßnahmen im südlichen Stadtgebiet.
Erste Station war der neue Schulwald der Grundschule Drüber. Dieser wurde im vergangenen Winter angelegt und wird nun gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern stetig weiterentwickelt. „Ich freue mich, dass der NLWKN als Vertreter des Landes Niedersachsen die Kooperationsvereinbarung mit der Grundschule und der Stiftung Zukunft Wald abgeschlossen hat. Nun kann hier in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ein wichtiger Lebensraum für verschiedene Arten entstehen, der den Kindern die Bedeutung des Umwelt- und Naturschutzes ganz praktisch, erlebbar und im wahrsten Sinne zum Anfassen näherbringt“, betont René Kopka die Bedeutung des Schulwaldes. Gert Habermann berichtete, dass dies nunmehr der fünfte Schulwald im Einbecker Stadtgebiet sei. In Drüber stehe eine Fläche von knapp unter einem Hektar zur Verfügung, die mit 350 artenreichen Mischwald-Bäumen, 25 hochstämmigen alten Obstsorten und 4000 Sträuchern vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten für die Natur biete.
Anschließend wurde in Buensen ein Stillgewässer besichtigt. Dort soll in den nächsten Jahren mit weiteren Maßnahmen an in der näheren Umgebung vorhandenen Feucht- und Streuobstwiesen ein Biotop entstehen, das Amphibien, Reptilien, Insekten und Säugetieren eine gute Lebens- und Fortpflanzungsgrundlage bietet. „Auch wenn die neu angelegten Naturschutzprojekte zu Beginn kahl wirken mögen, so sind sie bereits von Beginn an mit Leben gefüllt. Mit der Zeit können daraus artenreiche Lebensräume entstehen“, erklärt Habermann.
Zum Abschluss wurde eine Streuobstwiese oberhalb von Sülbeck begutachtet. Dort wurden 337 Obstbäume, 700 Sträucher sowie ein Verbissschutzzaun angelegt, um die bestehende Streuobstwiese zu ergänzen und alte Bäume zu ersetzen. Außerdem wurde eine Informationstafel aufgestellt, um interessierten Besucher Zusammenhänge und die Bewohner der Streuobstwiesen näherzubringen. „Hier vor Ort ist auch die Dorfinitiative sehr aktiv, um dieses Stück unserer Natur zu erhalten und zu stärken“, erklärte Andreas Fillips dazu.
„Dieser Ort lädt ein, die Aussicht zu genießen und den Blick über die schöne Natur in unserer Region schweifen zu lassen. Wir alle sind gefordert, unseren Beitrag zu einer lebenswerten Umwelt zu leisten. Wieder einmal zeigt sich, wie schön unsere Region ist und dass es hier immer wieder Neues zu entdecken gibt - in Zukunft dann hoffentlich mit noch mehr Artenvielfalt und noch mehr für die Natur begeisterten Kindern“, so Kopkas Fazit.